ANKÜNDIGUNGEN / VERANSTALTUNGEN:

Termine 2018

26.+27. Januar 2018 - Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover

21. Februar 2018 - 18h Kreisvorstand

21. Februar 2018 - Kreismitgliederversammlung (KMV) in Heppenheim, 19:00h Stadtgraben Heppenheim

26. Februar 2018 - Vortrag von Christian Felber: Gemeinwohl-Ökonomie - Wir oder Gier?, Bensheim, Karl Kübel Schule (neues Multimax), 19h, Eintritt frei

18. April 2018 - voraussichtlich Kreismitgliederversammlung (KMV)

28. April 2018 - Energiekonferenz des KV Odenwald

30. April 2018 - Tag des Wolfes; mit MdL Ursula Hammann in Grasellenbach, 11 Uhr

05. Mai 2018 - Grünes Radeln

28. Oktober 2018 - Landtagswahl in Hessen

17.01.2018

Grüner Neujahrsempfang

Moritz, Angela, Matthias und Evelyn

Wichtige Informationen zur Rückkehr der Wölfe nach Hessen und in den Odenwald

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Seiten des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zur Rückkehr der Wölfe nach Hessen: Der Wolf in Hessen, sowie des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Artenschutz/Wolfsmanagement hinweisen.

Für alle Fragen rund um eventuelle Sichtungen, Verbreitungen und Verhaltensweisen steht die hessische Wolfsbeauftragte Susanne Jokisch unter der Tel.: 0641-4991 315 zur Verfügung.

In dringenden Fällen steht die Wolfshotline zur Verfügung unter 0611/ 815 3999. Bei einem Notfall rufen Sie zunächst die Polizei.

Der Wolf genießt in der Europäischen Union den höchsten Schutzstatus. Auf der Roten Liste in Deutschland galt der Wolf bis vor kurzem als ausgestorben. Hierzulande hat er nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) ebenfalls den höchsten Schutzstatus. An dieser Stelle verweisen wir auch gerne auf die Seite Wölfe in Deutschland  des NABU. Wir Grüne werden uns mit sachlichen Argumenten damit beschäftigen, wie ein Zusammenleben mit dem Wolf bei uns im Odenwald/Kreis Bergstraße gelingen kann. Ein sehr lesenswerter Beitrag von Harald Hoppe, Sprecher des BUND Odenwald, soll das Verständnis für diese Versachlichung fördern:

„Wieviel Wolf verträgt der Odenwald“ vom 24.11.17

Seit Jahrzehnten gibt es eine deutsche und europäische gesetzliche Regelung zum Schutz von Tieren und Pflanzen in der freien Natur. Diese Regelung wurde von den gewählten Vertreterinnen im Bundestag und Landtag beschlossen und stellt damit die gemeinsame Grundlage unserer Beurteilung von frei lebenden Tieren und Pflanzen dar. Danach genießt der Wolf den besonderen Schutz unserer Gesetze. Dieser Schutz wurde in Kenntnis der von Fachleuten gelieferten Erkenntnisse zu Eigenschaften und Verhalten des Wolfes ausgesprochen. Erfahrungen in Sachsen und anderen europäischen Ländern mit jahrzehntelanger Tradition mit Wölfen bestätigen die Ungefährlichkeit des Tieres für Mensch und (Nutz-)Tier. Es ist völlig verzerrend, wenn die berechtigte Klage von durch einen Wolf Geschädigten, als bestimmend für die Berichterstattung gewählt wird. Die veröffentlichte Meinung im Odenwälder Echo wird wahrscheinlich niemals die Forderung von Angehörigen eines Verkehrstoten nach genereller Geschwindigkeitsbegrenzung in vergleichbarer Form publizieren. Aber bei einem Wildtier wird der interessengeleitete und rechtswidrige Ruf nach Beseitigung des Täters sofort breit herausgestellt. Dies hat mit seriöser Berichterstattung nichts zu tun. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz setzt sich dafür ein, dass sich die hiesigen Tierhalter gezielt und umfassend mit den Anforderungen des Herdenschutzes auseinandersetzen. Dafür gibt es auch im Odenwald genügend Beispiele. Der BUND plädiert dafür, im Interesse des Zusammenlebens von Mensch und Tier Schäden und Mehraufwand der Tierhalter durch öffentliche Subventionen abzufedern. Das im Bild zum Artikel gezeigte Beispiel einer weitgehend ungeschützten Weide zeigt lehrbuchhaft, wie Schafhalter es heute eben nicht mehr machen können. Das ist schmerzlich und unser Beistand gilt den Tierhalterinnen und Tierhaltern – aber der BUND erwartet sachverständige Beiträge und keine Sensationspresse. Der Odenwald wird – wenn es den Wölfen passt – wieder zum Lebensraum dieser Tierart werden. Dies ist erklärter und begründeter Wille der Mehrheit der Bevölkerung bzw. ihrer Vertreterinnen. Wir sollten uns darüber freuen, statt nach der Knarre zu greifen.(Leserbrief im Echo)

Pressemitteilung des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 27.11.2017: Wolf im Odenwald: Weidezäune verstärken

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