ANKÜNDIGUNGEN / VERANSTALTUNGEN:

Termine 2018

28. April 2018 - Energiekonferenz Odenwald, Beginn 9:30h, Energie Genossenschaft Odenwald (EGO)/Volksbankatrium, Erbach/Odw. Anmeldung und weitere Infos

30. April 2018 - Tag des Wolfes; mit MdL Ursula Hammann in Grasellenbach, 11 Uhr

05. Mai 2018 - Grünes Radeln

12. Mai 2018 - Aktionstag Wolf im Erlenbacher Bergtierpark

22. Mai 2018  - Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer um 19:00h im „Alten Rathaus“ in Lorsch

04. August 2018 - 2. Nachhaltigkeitsmesse in Bensheims Fußgängerzone

28. Oktober 2018 - Landtagswahl in Hessen

21.04.2018

Aufruf zur Fahrt zur LMV in Fulda

Die südhessischen Kandidaten Torsten (DA-Di, WK 51), Alexander (Bergstraße), Sebastian (Da-Di, WK 52), Frank (Odenwald), die auf der LMV für die Landesliste kandidieren

Besuche und Veranstaltungen im ersten Quartal 2018

MdL J. Frömmrich besuchte gemeinsam mit der Landtagskandidatin Aline Zuchowski und Moritz Müller vom Kreisvorstand die Polizeidirektion in Heppenheim.
MdB Daniela Wagner besuchte den Kreisverband Bergstraße und den Unverpackt-Laden in Lorsch
MdL Marcus Bocklet besuchte den KV Bergstraße. Abends gab es eine Veranstaltung in Lautertal zum Thema "Beitragsfreie KiGas"

21.02.2018

Kreismitgliederversammlung: Wahl der DirektkandidatInnen

Matthias Schimpf (Stellv. WK 54), Aline Zuchowski (Direktkandidatin WK 54), Alexander Berndt (Direktkandidat WK 55), Ulrike Reiser (Stellv. WK55)

Handysammelaktion der südhessischen grünen Kreisverbände: Ein Handy für den Gorilla!

Große HANDY-Sammelaktion: Mit alten Handys den Umweltschutz fördern

Die südhessischen Kreisverbände von Bündnis 90/Die Grünen rufen ab sofort zur großen Handy-Sammelaktion auf. Gerade zu Weihnachten lag sicherlich auch das ein oder andere neue Handy unter dem Baum. Die Anzahl der nicht mehr gebrauchten oder genutzten Handys und Tablets wird in Deutschland auf ca. 70 bis 100 Millionen geschätzt. Unmengen an wertvollen Rohstoffen gehen verloren, wenn diese Handys nur einfach im Restmüll landen. Wer sein altes Handy oder auch gerne mehrere alte Handys nicht mehr benötigt, kann jetzt aktiv werden und bei der Grünen Handy-Aktion der drei südhessischen Kreisverbände mitmachen. Die grünen Kreisverbände Darmstadt-Dieburg, Bergstraße und Odenwald sammeln ab sofort alte Handys. Die Aktion läuft bis zum 01. Mai 2018. Die bis dahin gesammelten Handys werden dann dem Projekt „Ein Handy für den Gorilla“ übergeben. „Wir wollen mit dieser Aktion auf die seltenen Rohstoffe in unseren Handys hinweisen.“, so Torsten Leveringhaus, Sprecher des KV Darmstadt-Dieburg. „Diese Rohstoffe werden vor allem in Afrika gewonnen. Unter oftmals unmenschlichen Bedingungen.“ „Zudem sind diese Rohstoffe endlich. Nicht wegschmeißen, sondern Wiederverwertung sollte hier groß geschrieben werden. Beim Recycling werden die alten Mobiltelefone in ihre Einzelbestandteile zerlegt und wiederverwertet. Damit landen Schwermetalle und andere Schadstoffe nicht auf der Deponie oder in der Schlacke der Müllöfen. Die recycelten Materialien stehen dann für die Produktion neuer Geräte als wertvoller Werkstoff zur Verfügung und weniger Rohstoffe müssen abgebaut werden.“, ergänzt Petra Neubert, Sprecherin des KV Odenwald. „Gerade im Kongo werden die benötigten Rohstoffe abgebaut – das ist der Lebensraum der Gorillas.“, ergänzt Evelyn Berg, Sprecherin des KV Bergstraße. „Deshalb haben wir uns entschlossen, die gesammelten Handys dem Projekt „Ein Handy für den Gorilla“ zu spenden. Wer also sein Handy bei uns abgibt, kann mehrfach Gutes tun: Sowohl das Recycling als auch die Förderung des Umweltprojektes dienen einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit unseren knappen Ressourcen. Handyrecycling ist aktiver Umwelt- und Lebensraumschutz!“

Mitmachen ist ganz einfach:

Bringen oder schicken Sie Ihr altes Handy an eine der drei Grünen Geschäftsstellen. Oder sammeln Sie mehrere Handys in Ihrem Umkreis. Ggf. können wir größere Mengen auch abholen.

Grüne Odenwald, Marktplatz 2, 64720 Michelstadt (Öffnungszeiten: Montag von 15.00 bis 17.30 Uhr, Mittwoch von 8.30 bis 11.45 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12.45 Uhr, Telefon 06061– 979 232)

Grüne Darmstadt-Dieburg, Darmstädter Str. 1, 64397 Modautal (Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 – 12 Uhr, Telefon 06167 – 913 579)

Grüne Bergstraße, Gräffstraße 11, 64646 Heppenheim (Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 – 14 Uhr, Telefon 06252 – 6735595)

Der 6.2. ist der Internationale Gedenktag Null Tolerance to FGM (Female Genital Mutilation- weibliche Genitalverstümmelung).

Seit mehr als 20 Jahre sind Frauen in Deutschland politisch aktiv, um das Thema der weiblichen Genitalverstümmelung auf die Tagesordnung zu bringen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Umso mehr freut es Heidi Bezzaz vom Kreisvorstand, dass auch das politische Engagement aus dem Kreis Bergstraße in den letzten vier Jahre in Hessen zu Ergebnissen geführt hat. Die Landesregierung hat für die Jahre 2018/2019 100.000€ für finanzielle Unterstützung für Beratung und Prävention zugesichert.

Es liegen zwischenzeitlich auch für Hessen valide Daten vor, über die bisherigen behandelten Opferzahlen von ca. 600 Frauen. Da aus der Erfahrung von Heidi Bezzas als FGM Beraterin davon auszugehen ist, dass viele Mädchen aus binationalen Beziehungen gefährdet sind, FGM unterworfen zu werden, muss die Prävention vor Ort ausgebaut werden. Nicht nur Hebammen, Frauenärzte und Kinderärzte sind zu schulen, sondern auch Erzieherinnen und LehrerInnen. Außerdem muss das Thema auch Einzug in die Lehrpläne der medizinischen Ausbildung halten.

"Wir in Hessen sind auf einem guten Weg, um Betroffenen, wie auch Gefährdeten Hilfe zu leisten", so Evelyn Berg und Heidi Bezzaz vom Vorstand. In Solidarität mit den Betroffenen werden wir nicht nachlassen, um diese schwere Menschenrechtsverletzung an Frauen und Mädchen beenden zu helfen.

Hier die Pressemittelung der Grünen Hessen.

17.01.2018

Grüner Neujahrsempfang

Moritz, Angela, Matthias und Evelyn

Wichtige Informationen zur Rückkehr der Wölfe nach Hessen und in den Odenwald

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Seiten des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zur Rückkehr der Wölfe nach Hessen: Der Wolf in Hessen, sowie des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Artenschutz/Wolfsmanagement hinweisen.

Für alle Fragen rund um eventuelle Sichtungen, Verbreitungen und Verhaltensweisen steht die hessische Wolfsbeauftragte Susanne Jokisch unter der Tel.: 0641-4991 315 zur Verfügung.

In dringenden Fällen steht die Wolfshotline zur Verfügung unter 0611/ 815 3999. Bei einem Notfall rufen Sie zunächst die Polizei.

Der Wolf genießt in der Europäischen Union den höchsten Schutzstatus. Auf der Roten Liste in Deutschland galt der Wolf bis vor kurzem als ausgestorben. Hierzulande hat er nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) ebenfalls den höchsten Schutzstatus. An dieser Stelle verweisen wir auch gerne auf die Seite Wölfe in Deutschland  des NABU. Wir Grüne werden uns mit sachlichen Argumenten damit beschäftigen, wie ein Zusammenleben mit dem Wolf bei uns im Odenwald/Kreis Bergstraße gelingen kann. Ein sehr lesenswerter Beitrag von Harald Hoppe, Sprecher des BUND Odenwald, soll das Verständnis für diese Versachlichung fördern:

„Wieviel Wolf verträgt der Odenwald“ vom 24.11.17

Seit Jahrzehnten gibt es eine deutsche und europäische gesetzliche Regelung zum Schutz von Tieren und Pflanzen in der freien Natur. Diese Regelung wurde von den gewählten Vertreterinnen im Bundestag und Landtag beschlossen und stellt damit die gemeinsame Grundlage unserer Beurteilung von frei lebenden Tieren und Pflanzen dar. Danach genießt der Wolf den besonderen Schutz unserer Gesetze. Dieser Schutz wurde in Kenntnis der von Fachleuten gelieferten Erkenntnisse zu Eigenschaften und Verhalten des Wolfes ausgesprochen. Erfahrungen in Sachsen und anderen europäischen Ländern mit jahrzehntelanger Tradition mit Wölfen bestätigen die Ungefährlichkeit des Tieres für Mensch und (Nutz-)Tier. Es ist völlig verzerrend, wenn die berechtigte Klage von durch einen Wolf Geschädigten, als bestimmend für die Berichterstattung gewählt wird. Die veröffentlichte Meinung im Odenwälder Echo wird wahrscheinlich niemals die Forderung von Angehörigen eines Verkehrstoten nach genereller Geschwindigkeitsbegrenzung in vergleichbarer Form publizieren. Aber bei einem Wildtier wird der interessengeleitete und rechtswidrige Ruf nach Beseitigung des Täters sofort breit herausgestellt. Dies hat mit seriöser Berichterstattung nichts zu tun. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz setzt sich dafür ein, dass sich die hiesigen Tierhalter gezielt und umfassend mit den Anforderungen des Herdenschutzes auseinandersetzen. Dafür gibt es auch im Odenwald genügend Beispiele. Der BUND plädiert dafür, im Interesse des Zusammenlebens von Mensch und Tier Schäden und Mehraufwand der Tierhalter durch öffentliche Subventionen abzufedern. Das im Bild zum Artikel gezeigte Beispiel einer weitgehend ungeschützten Weide zeigt lehrbuchhaft, wie Schafhalter es heute eben nicht mehr machen können. Das ist schmerzlich und unser Beistand gilt den Tierhalterinnen und Tierhaltern – aber der BUND erwartet sachverständige Beiträge und keine Sensationspresse. Der Odenwald wird – wenn es den Wölfen passt – wieder zum Lebensraum dieser Tierart werden. Dies ist erklärter und begründeter Wille der Mehrheit der Bevölkerung bzw. ihrer Vertreterinnen. Wir sollten uns darüber freuen, statt nach der Knarre zu greifen.(Leserbrief im Echo)

Pressemitteilung des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 27.11.2017: Wolf im Odenwald: Weidezäune verstärken

URL:http://www.gruene-bergstrasse.de/aktuell/