18.01.2008

Kürzungen bei der Jugend-Straffälligenhilfe zurücknehmen!

Presseerklärung

Der Lampertheimer Direktkandidat der Bergsträßer Grünen, Helmut Rinkel, möchte die von der CDU-Regierung vorgenommenen Kürzungen bei der Jugendstraffälligenhilfe zurücknehmen. Bis 2003 wurden für die Projekte der Jugendstraffälligenhilfe jährlich rund 260 000 Euro vom Land Hessen zur Verfügung gestellt.

"Dann haben die angeblichen Jugendkriminalitätsexperten der CDU diese Mittel zusammen mit den Mitteln für Schuldnerberatungsstellen, der Drogenhilfe, der Jugendberufshilfe und den Frauenhäusern zusammengestrichen", so Rinkel. Damit habe man nicht nur bei den Schwächsten gekürzt, sondern auch erschwert, gewalttätige Jugendliche in die Gesellschaft zurückzuführen.

Zu den von der Jugendstraffälligenhilfe unterstützen Projekten gehörten Projekte wie der Täter-Opfer-Ausgleich, pädagogisch begleitete Ableistung gemeinnütziger Stunden, soziale Trainingskurse und Anti-Aggressivitätstraining. "In seiner konkreten Politik hat Koch genau die Präventions- und Rehabiltationsmaßnahmen gestrichen, die er jetzt im Wahlkampf großspurig fordert", so Rinkel.

Es gehöre schon eine gewisse Dreistigkeit dazu, dass die CDU nun die Lösung für Probleme fordert, die ihre Regierung selbst geschaffen hat. Auch die Schließung der Viernheimer Polizeistation gehöre zu diesen kontraproduktiven Maßnahmen. Schließlich gäbe es gerade in Viernheim eine Vielzahl von Konflikten mit Jugendlichen.

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URL:http://www.gruene-bergstrasse.de/archiv/pressearchiv/presse-2006-08/expand/410638/nc/1/dn/1/