22.01.2009

Ralf Löffler: "Dank an meine Wähler - Bundestagswahl wird Schicksalswahl"

Einen persönlichen Dank spricht der Direktkandidat der Bergsträsser Grünen im Wahlkreis Bergstraße West, Ralf Löffler, allen Wählerinnen und Wählern der Hessenwahl 2009 aus.
„Dieser Dank gilt zunächst ausdrücklich allen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben – egal,  was sie gewählt haben. Denn wer gewählt hat, hat auf jeden Fall auch ein Stück Bereitschaft gezeigt, Verantwortung mit zu übernehmen für die nächsten fünf Jahre,“ so Löffler.
Wichtig sei nun, dass die Bürgerinnen und Bürger den direkt gewählten Abgeordneten des Westkreises, Alexander Bauer, einerseits unterstützten, aber gleichzeitig auch in die Pflicht nähmen: ein direkt gewählter Abgeordneter sei schliesslich dazu da, den Kreis in Wiesbaden zu vertreten, nicht seine Partei. Auf kompetente Unterstützung der Grünen bei den grünen Kernthemen könne Herr Bauer im Zweifelsfall zum Wohle des Kreises gerne zurückgreifen - wenn er dies selbst auch wolle, so Löffler.
Besonders dankbar sei Löffler natürlich allen, die den Grünen und ihm selbst zu einem starken Ergebnis verholfen hätten – offensichtlich teilten diese Menschen mit ihm und den Grünen die Vision, für künftige Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen und seien bereit, diesen Punkt bei ihrer persönlichen Wahl gerade auch in der Wirtschaftskrise in den Vordergrund zu stellen. Dafür hätten die Grünen in Heppenheim, Lorsch,  Einhausen, Lampertheim und  Viernheim engagiert gekämpft, und dafür hätten mehr Menschen als je zuvor in Hessen auch gestimmt. Diesen Mitstreitern und WählerInnen gelte daher sein besonderer persönlicher Dank.
Die zukünftige Energie- und Umweltpolitik in Deutschland und Hessen sei der Schlüssel für die Umwelt der nächsten Generationen, so Löffler. „In Deutschland wird in den nächsten fünf Jahren die Energiepolitik für die nächsten fünfzig Jahre entscheiden, weil viele Altkraftwerke innerhalb der nächsten zehn Jahre ersetzt werden müssen. Bei einer Genehmigungs-und Bauzeit von bis zu zehn Jahren und einer Laufzeit von vierzig Jahren werden Bundes- und Landesregierung in den nächsten fünf Jahren die Weichen unumkehrbar stellen – so oder so,“ meint Löffler. Insofern stimme ihn das Wahlergebnis in Hessen mit einer CDU/FDP-Regierung „ein Stück weit traurig: deren Energie- und Umweltpolitik  ist voraussichtlich nicht das, was ich mir
für meine Söhne wünsche.“ Es sei zu vermuten, dass auf Hessenebene jetzt nicht einmal die wissenschaftlich belegte Erhöhung der Kinderkrebsrate an den deutschen Atomkraftwerks-Standorten Konsequenzen haben werde.
Gleichzeitig werde gerade in wirtschaftlich schwieriger Zeit ein riesiges Arbeitsplatz-Potenzial für Hessen unerschlossen bleiben: US-Präsident Barack Obama habe die Themen Erneuerbare Energie und Umweltschutz ganz oben auf seiner Agenda der wirtschaftlichen Gesundung Amerikas stehen – und wolle die Arbeitsplätze in diesem Sektor nach Amerika holen. Eine CDU/FDP-Landesregierung werde andere Prioritäten haben und da nicht so energisch gegenhalten, wie es notwendig wäre.
Eine einzige Chance für eine andere Energiepolitik in Hessen gebe es noch, auf die Löffler selbst nun alle Hoffnungen setze: die Bundestagswahl 2009 werde so zur Schicksalswahl für die Energie- und Umweltpolitik, „die wir uns für unsere Kinder wünschen: Sonne, Wind, Wasser, Geothermie oder Kohle und Atom.“  Im September 2009 falle dafür die endgültige Entscheidung für die nächsten 50 Jahre – und dass die anders ausfalle, dafür werde er umso stärker kämpfen, so Löffler abschliessend.

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URL:http://www.gruene-bergstrasse.de/archiv/pressearchiv/presse-2009/expand/110016/nc/1/dn/1/