06.01.2009

Dorferneuerungsprogramme

Bild: pixelio

Die Ausweitung der Dorferneuerungsprogramme im Land Hessen schlagen die Direktkandidaten zur Landtagswahl von Bündnis 90/Die Grünen Evelyn Berg und Ralf Löffler in einer gemeinsamen Pressemitteilung vor. „Im Zeichen der notwendigen Investitionen für einen nachhaltigen Energiewandel und des demographischen Wandels in unserer Gesellschaft müssen wir vermehrt Anstrengungen unternehmen um unsere kleinen Stadtteile für alle Bevölkerungsteile attraktiv und lebenswert zu halten und gleichzeitig nachhaltig zu sanieren. Um dieses Ziel zu erreichen müssen vermehrt Gelder vom Land Hessen und private Finanzmittel mobilisiert werden. Statt immer mehr Straßen sollte die Struktur in unseren kleinen Stadtteilen verbessert werden“, schlagen Ralf Löffler und Evelyn Berg vor.

„Die Aufnahme in ein Dorferneuerungsprogramm löst in aller Regel größere Investitionen aus, die dem jeweiligen Stadtteil nicht nur seine Identität bewahren sondern darüber hinaus auch den Gebäudebestand energietechnisch und barrierefrei sanieren. Diese Finanzmittel kommen in aller Regel dem örtlichen Handwerk und damit den Arbeits- und Ausbildungsplätzen in strukturschwächeren Regionen des Kreises zugute. Mit den Finanzmitteln aus den Dorferneuerungsprogrammen müssen auch die vielerorts in die Jahre gekommenen Dorfgemeinschaftshäuser energietechnisch und barrierefrei saniert werden“, schlagen die beiden grünen Direktkandidaten für Bergstraße West und Ost vor.

„Schon die Erarbeitung der Bewerbung um die Aufnahme in ein Dorferneuerungsprogramm löst eine Welle von Ideen und Motivation bei den verantwortlichen Bürgern und Vereinen vor Ort aus. Viele machen mit und bringen sich in den Prozess für ihr Dorf und ihren Stadtteil ein. Dabei ist es wichtig, dass Schulstandorte ebenso erhalten werden wie kleinere Einkaufsmöglichkeiten und die Sparkassen ihre Zweigstellen erhalten“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„In unseren Kommunen im Odenwald sehen wir bereits erste Vorboten des demographischen Wandels unserer älter werdenden Gesellschaft. Einwohnerzahlen gehen bereits zurück, weil die Dorfstruktur insgesamt nicht mehr stimmt. Mit der Ausweitung der Programme zur Dorferneuerung wird dieser Trend zumindest etwas gebremst und die kleinen Dörfer und Stadtteile können durch private und öffentliche Investitionen ihre Identität und Attraktivität als Wohnstandort erhalten und verbessern“, heißt es abschließend in der gemeinsamen Mitteilung.

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URL:http://www.gruene-bergstrasse.de/archiv/pressearchiv/presse-2009/expand/99856/nc/1/dn/1/