Aline und Gerhard sind als Delegierte für den KV Bergstraße zum Parteitag nach Dresden gefahren. Vom 07.-09. Februar weilten sie in der geschichtsträchtigen Stadt.

Hier folgt ihr Bericht!

Bunt erscheint der EUROPA-Schriftzug auf der Hintergrundwand des Podiums in der Dresdner Messe.
Mitentscheiden – Erneuern – Zusammenhalten – B90/Die Grünen

Es ist beeindruckend, jedoch kann der Rest der Halle nicht mithalten. Ein grünes Lichtband an den Wänden hilft nicht die Eindrücke, z.B. aus Rostock, Kiel, oder Hannover zu erreichen, oder gar zu toppen. Aber darum geht es nicht. Da eine Wahl vor uns liegt ist der allgemeine atmosphärische Eindruck der Versammlung entscheidend. Der ist gut.
Effektiv werden die Themenanträge zum EP-Wahlprogramm abgearbeitet, je 2 Stunden pro Themenkomplex, anschließend die Listenwahl.
Insgesamt rund 600 Änderungsanträge sind zum Wahlprogramm eingegangen. Ein Großteil konnte im Vorfeld durch Übernahmen beziehungsweise modifizierte Übernahmen eingearbeitet werden, so dass nur noch wenige Änderungsanträge zur Abstimmung kamen. Dabei ging es teilweise um Formulierungsnuancen, beispielsweise die Haltung  zu TTIP dem Freihandelsabkommen mit den USA, welches zurzeit aus Sicht von B90/Die Grünen eine falsche Richtung nimmt. Diese Nuancen hatten es derart in sich, das eine längere Befassung mit den drei möglichen Änderungen  gerechtfertigt erschien. Am Ende stand die Entscheidung für eine Aussetzung der Verhandlungen um sich einbringen zu können, was bislang nicht möglich ist.

Die Vorgeplänkel zur Wahl der Spitzenkandidatin waren meines Erachtens spannender als das Wahlergebnis. Rebecca Harms stach ihre Mitbewerberin klar aus, was aber keine negative Wirkung hat, sondern hier wurden zwei Powerfrauen auf Platz 1 und 3 gewählt, die unsere europäischen Anliegen in allerbester Manier im Team vertreten werden. Sven Giegold mit einem gigantischer Ergebnis von mehr als 91% auf Platz 2 sowie Hans-Reinhard Bütikofer 79,19% auf 4 bilden somit ein Spitzenteam, welches die gesamte Partei abbildet und somit als ausgewogen gesehen werden kann. Das nachfolgende Team soll nicht herabgewürdigt werden, aber die größte öffentliche Wahrnehmung entfällt i.d.R. auf die Spitzenkandidaten. Aus hessischer Sicht freuen wir uns über die Platzierung auf Listenplatz 8 für Martin Häusling, der die Agrarthematik in Brüssel vertreten wird.    

Zu guter Letzt freuen wir uns mit Romeo Franz über seine Nominierung auf Platz 12. Ab 10 wurde schon mächtig gekämpft. Für Romeo gab es auch nicht gleich die Siegtendenz, um so glücklicher schaute er drein als es seine Nominierung dann Gewissheit hatte. Er steht nicht nur für Rheinland-Pfalz, sondern  auch für die Metropol-Region Rhein-Neckar, stellte er sich dem Kreisverband Bergstraße am 12.1.14 beim Neujahrsempfang vor.

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