01.03.2014

Bericht vom "Netzwerktreffen von Frau zu Frau" und vom Landesfrauenrat

Am 01.03.2014 nahmen die Kreisvorstandsmitglieder und Delegierten Heidi Besas und Sabine Fraas sowie weitere interessierte Frauen aus dem Kreis Bergstraße an der Sitzung des Landesfrauenrats B90/Grüne in Frankfurt teil.
Erstmals gab es eine parteiübergreifende Einladung an alle Frauen im Land Hessen zu einem Netzwerktreffen ("Netzwerktreffen von Frau zu Frau", Anm. der Redaktion). Außerdem gab es ein Speed-Dating mit Priska Hinz, Daniela Wagner, Angela Dorn, Sarah Sorge und Bettina Hoffmann. Jede Teilnehmerin hatte so die Möglichkeit in kurzer Zeit mit den Politikerinnen ins Gespräch zu kommen.
In der anschließenden Diskussionsrunde stellten Priska Hinz, Sarah Sorge, Bettina Hoffmann und Christina Klein (Kreis Bergstraße und Geschäftsführerin „Netzwerk gegen Gewalt“ des Landes Hessen) ihre Arbeit als engagierte Netzwerkerinnen vor. Es fand ein sehr lebhafter Gedankenaustausch mit den Anwesenden statt, von dem alle profitierten. Heidi Besas regte an, auch die vorhandenen Migrantinnenorganisationen in Hessen einzubinden. Es wurde von der frauenpolitischen Sprecherin Bettina Hoffmann angekündigt, ein weiteres Netzwerktreffen im nächsten Jahr durchzuführen.
Nachdem ab 16 Uhr die eigentliche interne Sitzung des Landesfrauenrats stattfand, berichtete Kordula Schulz-Asche die ehemalige Landtagsabgeordnete (LAG Gesundheit) und heute Bundestagsabgeordnete aus ihrer aktuellen Arbeit in Berlin. Schulz-Asche ist in der Fraktion B90/Grüne im Bundestag zuständig für die Themen Prävention und Gesundheitsförderung, Umwelt, Gesundheit, Armut, sowie Menschenrechte, hier Afrika,Ruanda, FGM (weibliche Genitalverstümmelung), Menschenhandel/Prostitution und bürgerschaftliches Engagement. Von Dr. Angelika Köster-Loßack (MdB von 1994-2002) und Heidi Besas aus dem Kreis Bergstraße wurde ein bereits schriftlich eingereichter Antrag in den Landesfrauenrat eingebracht, der die Weiterentwicklung von Prävention, Begleitung und medizinischer Versorgung von Folgen der Genitalverstümmelung zum Inhalt hatte. Der Landesfrauenrat wird sich mit der Thematik beschäftigen und weitere Schritte in Richtung Umsetzung des Koalitionsvertrages einleiten.
(Heidi Besas)

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