11.10.2014

Bericht von Heidi Besas vom Landesfrauenrat

Bericht der Sitzung des Landesfrauenrat B90/Grüne Hessen am 11.10.2014 in Fulda

Der Landesfrauenrat tagte am 11.10. in der Zeit von 10-11 Uhr. Angesichts der Kürze der Zeit, wurden die anstehenden Themen nur kurz gestreift und die Formalien abgearbeitet.

Kordula Schulz-Asche, MdB und Mitglied im Gesundheitsausschuss, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft,  sowie  Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement im Deutschen Bundestag. Sie ist auch Obfrau Unterausschuss "Bürgerschaftliches Engagement" , Ordentliches Mitglied Ausschuss für Gesundheit, Ordentliches Mitglied Unterausschuss "Bürgerschaftliches Engagement", Stellvertretendes Mitglied Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend , Stellvertretendes Mitglied Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Stellvertretende Vorsitzende der Parlamentariergruppe Östliches Afrika (Äthiopien, Burundi, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Ruanda, Somalia, Sudan, Uganda) stellte ihre Ausführungen zum Thema internationale Frauenpolitik in einer 19 seitigen Powerpointpräsentation vor. Insbesondere hob sie hervor, dass dem Thema Frauengesundheit verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, als bisher angenommen.

Heidi Besas aus dem Kreis Bergstraße betonte, dass in der Ausführung der Hinweis fehlt, dass nach wie vor zwischen 120-180 Millionen Mädchen und Frauen genitalverstümmelt sind und täglich immer mehr verstümmelt werden. Diesbezüglich wurden Fragen zur Thematik FGM von den Sitzungsteilnehmerinnen gestellt. Als Fazit aus der Sitzung kam heraus, dass vor zwei Jahren auch bei den Frauen B90/Grüne angenommen wurde, dass dieses Thema keine Relevanz mehr habe, aber die Situation sich dramatisch geändert hat.

Mit Verweis auf die massive Flüchtlingssituation und die besondere auch medizinische Versorgungsnotwendigkeit von Frauen und Mädchen legte Bettina Hoffmann, die frauenpolitische Sprecherin des Landesvorstandes, einen Entwurf  einer Solidaritätsbekundung für Frauen und Mädchen auf der Flucht vor, die unsere Unterstützung brauchen.  Diese Solidaritätsbekundung soll demokratisch dem nächsten Landesfrauenrat am 15.11.2014 in Frankfurt zur Diskussion vorgestellt werden.

Heidi Besas hatte in der Vorbereitung der Sitzung des Landesfrauenrats einen Entwurf einer Resolution eingebracht, in der sie Bezug benommen hat, auf die Empfehlung des Deutschen Juristentages zur Thematik weiblicher Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratung.

(V.i.S.d.P. Heidi Besas)

 

zurück

URL:http://www.gruene-bergstrasse.de/bergstraesser-delegierte/landesfrauenrat/expand/539346/nc/1/dn/1/