23.04.2007

Franz Apfel: Schülerbeförderung

Herr Kreistagsvorsitzender meine Damen und Herren, bereits im Jahr 2002 erregte das Thema Schülerbeförderung die politischen Gemüter. Der damalige CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Wilkes setzte sich für Busmehrleistungen ein, und plötzlich stand sogar das Wort von der Sitzplatzgarantie im Raum, von dieser „Garantie“ wollte dann allerdings niemand mehr was wissen, das war zu absurd und zu weit weg von der Realität. Fakt war aber, dass der damalige CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Wilkes das Thema in den Landratswahlkampf zog und als sogenannter „junger Wilder“ unbedingt Landrat werden wollte. Jetzt ist er es. Und deshalb habe ich auch die unterstützenden Anweisungen und Pressemitteilungen und Hintergrundgespräche des Landrats zu diesem Thema vermisst.

Meine Damen und Herren,

die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat heute zu dem Thema Schülerbeförderung einen Antrag gestellt. Ich gehe davon aus, dass viele Kolleginnen und Kollegen in den anderen Fraktionen wissen, dass das Thema an der einen oder anderen Stelle brennt, das es Ebenen gibt, wo wir als Kreistag direkten Einfluss haben, das andere Ebenen gibt, wo wir nur indirekten Einfluss ausüben können.

Das Thema Schülerbeförderung wird an immer mehr Schulen im Kreis zum Thema bei Elternvertretungen. Dabei kristallisieren sich folgende Problempunkte heraus:

Ø übervolle Busse,

Ø Verspätungen;

Ø Zurückweisungen von Fahrschülern;

Ø Und mangelhafte Schulbusverbindungen nach der sechsten Stunde.

Ganz besonders lobend erwähnen will ich in diesem Zusammenhang die Herkulesarbeit der Initiative Schülerbeförderung Lorsch um Frau Dolle und Frau Rettig. Ihre Fleißarbeit

– und anders kann man das nicht nennen – listet die Problempunkte sehr detailliert auf und sie machen Lösungsvorschläge, die Initiative belässt es nicht beim aufzeigen der Problempunkte.

Und deshalb ist es besonders wichtig, dass diese Initiative und der Kreiselterbeirat und die Elternvertretung des Starkenburggymnasiums und gegebenenfalls weitere Elterninitiativen, die zu dem Thema arbeiten in eine Sitzung des Schulausschusses mit Rederecht eingeladen werden. Das sind nämlich Fachleute und auf deren Fachwissen sollte niemand leichtsinnig verzichten. Das wäre im übrigen auch eine Würdigung und Anerkennung für die Arbeit der Elterninitiativen.

Der Aspekt des Nachmittagsunterrichts muß ebenso stärker berücksichtigt werden, wie die Gewinnung weiterer Schüllerlotsen und Schulwegbegleitern.

Wir haben nachfolgenden Antrag eingereicht:

- Zitat –

Wir bitten um Unterstützung unseres Antrages und noch mal abschließend geben Sie den Elterninitiativen, die Fachleute geworden sind, das Rederecht im Schulausschuss.

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URL:http://www.gruene-bergstrasse.de/archiv/redebeitraege/redebeitraege-2006-2011/expand/403386/nc/1/dn/1/